DSL light: Kompromiß und Ärgernis ?
DSL light ist eine inoffizielle Bezeichnung für einen DSL-Zugang mit verminderter Leistungsfähigkeit. Größer Entfernung (bis ca. 5 km) von der Vermittlungsstelle bedingen physikalisch begründet verminderte Bandbreite, so kann ich nur einen DSL Anschluß mit 416 KBit/sec Download und 96 KBit/sec Upload nutzen, allerdings bei der üblichen monatlichen Anschlußgebühr von Euro 16,90. Mein Provider ist Freenet, der Telekom Infrastruktur nutzt.
Diese Gebühr empfinde ich als nicht gerechtfertigt und zu hoch, vor allem wenn man notgedrungen neidvoll Diskussionen um 6000 KBit/sec Downloads mitverfolgt, und keine Auskunft bekommt wann entferntere Gebiete endlich auch vernünftige Breitbandanschlüsse bekommen. Vom Preiskampf der Flatrates hat man mit DSL light nichts, den eine Flatrate mit 416 KBit/sec ist häufig sinnlos.
Die Gebührenfrage ist ein Ärgernis aber ich kann DSL in beschränktem Umfang nutzen und für Internettelefonie z.B. Skype reicht das allemal.
Empfehlen kann ich onspeed (www.onspeed.com) , das Zusatzprogramm verbindet über Proxy mit einem Server in England, der die Daten komprimiert zurückschickt.
Fürs Surfen und auch für Mail-Beschleunigung ist das Programm sehr zu empfehlern.
Die Beschleunigung ist echt spürbar.
Nachdem ich bei Freenet vergeblich um eine höhere Datenrate nachgefrqagt habe und jedesmal
die Auskunft bekam, dass hier nichts zu machen sei räumte mir Freenet ein Sonderkündigungsrecht ein.
Der Wechsel zur Telekom war absolut problemlos und schnell vollzogen und siehe da plötzlich wurde ich mit 768 kbit/sec bedient.
( Dank Fritz!Box Diagnosetools konnte ich sehen, dass die physikalischen Leitungsbedingungen gleich waren
bei Frenet und jetzt bei Telekom.)
Also auch bei DSL light kann sich ein Anbieterwechsel durchaus lohnen !