Der Bamberger Kaiserdom und die von ihm umgebenen Bauten der Alten Hofhaltung, der Neuen Residenz und der historischen Domherrenhöfe zählen zu den architektonisch und kunsthistorisch bedeutsamen Kostbarkeiten Europas.Der Dom gehört zu den großen deutschen Kaiser- und Reichsdomen des hohen Mittelalters. Er birgt die Grablege des heiligen Kaiserpaares Heinrich II. und Kunigunde.
Als Bischofskirche nimmt er eine besondere Stellung innerhalb der Erzdiözese Bamberg ein. Bau- und kunstgeschichtlich gilt der Dom als ein großartiges Bauwerk der späten Romanik und der frühen Gotik. Von charakter-ristischer Prägnanz sind seine vier Türme, die paarweise die beiden gegenüberliegenden Chöre umschließen. In seiner heutigen Gestalt ist der Dom das Ergebnis einer langen Baugeschichte. Ausgrabungen haben ergeben, daß der heutige Dom ebenso wie seine beiden Vorgängerbauten über den Fundamenten der Kapelle und des Friedhofes der Burg errichtet wurden, die Heinrich II. von seinem Vater ererbt hatte, eine ehemalige Amtsburg des Grafen von Babenberg. Der erste, im Jahre 1012 geweihte Dom fiel genauso wie sein Nachfolgebau einer Feuersbrunst zum Opfer. Unter Bischof Ekbert von Andechs-Meranien (1203-1237) wurde um 1215 mit dem Bau eines dritten, größeren Domes begonnen, der am 6. Mai 1237 feierlich geweiht wurde
Bamberger Dom
Die Trauung im Dom zu Bamberg wird musikalisch gestaltet von Wolfgang Wünsch Domkapellmeister i.R. und Max Kienastl ehem. Bamberger Symphoniker.
Blick in den Dominnenraum und Ort der Trauung vor dem Altar